Japanische Akupunktur
Die Besonderheit der japanischen Akupunktur ist deren Feinheit und Subtilität , sowohl in der Nadeltechnik als auch der Diagnose.

Die Akupunktur kam 500 n.Ch. aus China nach Japan und nahm hier einen ganz eigenen Entwicklungsweg. Sie hat sich in vielen Schulen weiterentwickelt. Da ein Großteil der Akupunkteure in Japan blind waren, spielt der Tastsinn in vielen Schulen eine entscheidende Rolle.
Naturheilpraxis Japanische Akupunktur

Typische Bestandteile der japanischen Akupunktur sind das Erfühlen des Spannungszustandes der Haut und des Gewebes darunter, das Abtasten des Bauches bei der Haradiagnose, das Prüfen der Scherzhaftigkeit und Gespanntheit der Akupunkturpunkte und deren Lokalisation danach.

Ich selbst habe Akupunktur bei Kiozumi Kavano gelernt. Er hat eine besondere Konstitutionsbehandlung entwickelt, basierend auf der Bewegung der Energie in Kreislauf der fünf Elemente und dem Ausgleich von Ying und Yang. Der Ausgleich von Ying und Yang und die Bezugnahme auf die fünf Elemente ist ein wesentlicher Aspekt der japanischen Akupunktur. Hier fußt die jap. Akupunktur auf sehr alten Quellen wie das Neijing.

Diese Art von Therapie ist von einzigartiger Ganzheitlichkeit. Sie erfordert das Erfassen des momentanen Zustandes der Patientin. Durch die Tastdiagnose wird immer wieder der Behandlungsverlauf kontrolliert, was unter anderem zu einem sehr intensiven Kontakt zwischen Therapeut und Klient führt.

Die Nadelung in der japanischen Akupunktur ist bewusst fein und oberflächlich. Zitat eines meiner Lehrer (S.Birch):"In der japanischen Akupunktur nadelt man an der Oberfläche, mit dem Wissen, dass die Wellen der Wirkung die Organe in der Tiefe verändern."

 


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