Familienaufstellung
Besondere Schicksale in einer Familie führen unter ihren Mitgliedern zu Verstrickungen, die eine zutiefst unbewusste Wirkung in viele Lebensbereiche hinein haben
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Bei Familienaufstellungen bringt das in den Raum gestellte Bild einer Familie oder Gruppe deren innere Dynamik zum Ausdruck. Stellvertreter repräsentieren die einzelnen Mitglieder, sie werden von der Klientin an ihren Platz gestellt. Das entstandene Feld beinhaltet die ganze Komplexität eines Beziehungsgeflechtes über mehrere Generationen.

Die Aufstellungsarbeit geht davon aus, daß wichtige Ereignisse innerhalb einer Gruppe für deren Mitglieder Weichen stellend sind. Zum Beispiel ist das Fehlen eines Mitgliedes, durch frühen Tod oder Ausgestoßen sein ein solches Ereignis. Schwere Krankheiten, Behinderung, Selbstmord, Mord oder andere Verbrechen, Kriegsereignisse, Vertreibung, Verfolgung, verschwiegene außereheliche Kinder sind nur einige Beispiele für wichtige Ereignisse.
In der Aufstellung wird sichtbar, wie die Seele auf solche Lebensumstände reagiert.

Aus der Rückmeldung der Stellvertreter über ihre Befindlichkeit zeigt sich, zusammen mit der in der Aufstellung sichtbar werdenden Dynamik der Energie, ein Bild der Familie.
Im Verlauf des Aufstellungsprozesses, oft über mehrere Etappen, verändern die Stellvertreter ihre Positionen und spiegeln immer wieder ihre Wahrnehmungen. Dadurch eröffnen sich Wege, Verstrickungen zu lösen und einen guten Platz für alle Mitglieder zu finden.
Das Ziel der Aufstellung ist ein Lösungsbild, in dem alle Mitglieder einer Gruppe mit einbezogen sind und sich wohl und richtig an ihrem Platz fühlen. Die Wirkung eines solchen Bildes auf die Person für die aufgestellt wurde ist immer wieder beeindruckend. Sie werden beschrieben in Sätzen wie: "Ich habe zentnerschwere Lasten abgegeben." oder ist einfach in den entspannten, strahlenden Gesichtern der TeilnehmerInnen zu lesen.

 


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